BREAKING PATTERNS OF PERCEPTION

22.10-18.11.1989

Lost Optics. Op Art modern.

Lost.Optics zeigt uns geometrische Formen, in leuchtenden Farben, futuristisch im Stil, beeinflusst von digitalen Kunstformen – eine moderne Variante der Op Art.

Op Art gilt als Spielart oder Weiterentwicklung der konkreten Kunst. Die Kunstwerke sind abstrakt, mitunter farbenfroh, mit geordneten Körpern, Linien und Mustern und lassen durch ihr Arrangement dynamische visuellen Effekten entstehen. So entsteht der Eindruck von Bewegung, Vibration, Überlappung.

Die Hochphase der Op Art begann in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Einer ihrer frühen Protagonisten war Victor Vasarely.Manche Werke können zur kinetischen Kunst gezählt werden, da sie Bewegung nicht nur vortäuschen, sondern (einzelne) Elemente tatsächlich bewegt werden – manuell, mechanisch oder elektrisch. Die visuellen Effekte ändern sich dadurch und werden kompositorisch verstärkt.

Auch die Perspektive und die Bewegung der Betrachter verändert die Wahrnehmung der optischen Effekte. Op Art macht das Betrachten, Seh-Gewohnheiten, Wahrnehmungsmuster zum Thema und reflektiert Illusionen der Wahrnehmung. Betrachter setzten sich selbst in ein Verhältnis zu den Bildern, macht sich zum Gegenüber, mit jeweils individuell besonderen Erlebnissen und Empfindungen.

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