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ENTANGLED REALITIES
19.7.-17.9.2022

Agata Sulikowska ist eine Entdeckung. Geboren 1982 in Namyslow/Polen. Absolventin der Wladyslaw Strzeminski Academy of Fine Arts and Design in Lodz. In figurativen Bilder zeigt sie Menschen in all ihren, oftmals verwirrenden, Lebens- und Gefühlslagen, mit Freuden und Leiden, Stolz, Furcht, Enttäuschung und Hoffnung. Feierlich, in Pose gesetzt, verhuscht, betrübt, begierig, obzön. In Beziehungen zueinander und vereinzelt im Nebeneinander. Sie konfrontiert mit Seelenzuständen in Zeiten voller Umbrüche, verwirrender Verhältnisse und Unsicherheit.

Die Realität, ohnehin nie als Ganzes zu fassen, scheint zu fragmentieren in diverse, oft nicht zueinander zu vermittelnde oder sich ineinander verschiebende Wirklichkeiten. Identität ist fluide und immer wieder neu zu bestimmen.

Sulikowska schöpft aus eigenen Beobachtungen, Erzählungen, Romanen, alten Fotografien ebenso wie aus gemalten Meisterwerken. Sie verbindet Geschichte und Geschichten. Freie Fantasien, Traumelemente und Reflektionen verdichtet sie zu sur-realistischen Kompositionen. Weil es die eine, allein rational zu fassende, eindeutig zu beschreibende Realität nicht gibt.

Grüße aus Venedig

Die Auseinandersetzung mit Kunst kann Management Fähigkeiten stärken.

ONLINE EXHIBITIONS

Breath of the South

Die Ausstellung präsentiert die Werke von vier Künstlern. Jumu Monster, Pichardo, WiseTwo und Guri.

Jurena Munõz Lagunas, Ju Mu, mit peruanisch-chilenischen Wurzeln geboren 1990 in Hannover. Studierte Modedesign an der Universitat de les Illes Balears in Palma. Sie lebt als freiberufliche Künstlerin in Berlin.

Ein globaler Nomade: Bhupi Jethwa, bekannt unter dem Künstlernamen „WiseTwo“. Er ist Kenianer, mit indischen Wurzeln, lebt in Nairobi und hat dort mit seiner künstlerischen Arbeit begonnen.Seine Bilder sind voller Symbole. Mit Masken und Zeichen. Und Hinweisen auf schamanische Ritualen

Enrique Pichardo Egea wurde am 17. April 1973 in Mexiko-Stadt geboren, wo er heute lebt und arbeitet. Schon in jungen Jahren zeigte er großes Interesse an der bildenden Kunst und schuf seine eigenen Puppen und Hobbys. Im Jahr 1995 beschließt er, sich auf seine wahre Leidenschaft zu konzentrieren: Die Malerei. Im selben Jahr tritt er in die Nationale Schule für Malerei, Bildhauerei und Gravur (ENPEG) “La Esmeralda” ein, an der schon Diego Rivera und Frida Kahlo studiert haben.

“Gurí” bedeutet in der Guaraní-Sprache “Kind”. Der argentinische Künstler hat in den letzten elf Jahren ganz Lateinamerika bereist. In seinen Arbeiten lässt er sich von der Weltsicht  und der Kultur der indigenen Völker inspirieren. 2009 begann er mit Wandmalerei. Seine Gemälde sind in Galerien und in Straßen in mehr als 15 Ländern zu sehen.